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Derzeit ist bereits jeder vierte Bundesbürger über 60 Jahre, in 25 Jahren
wird es jeder dritte sein.
Mit steigender Lebenserwartung wächst aber auch das körperliche und geistige
Erkrankungsrisiko.
Viele ältere Menschen und ihre (pflegenden) Angehörigen tun sich jedoch schwer damit,
im Bedarfsfall - z.B. bei Hilfs- oder Pflegebedürftigkeit - unterstützende Beratung oder
Hilfe von außen einzuholen.
Das gilt besonders dann, wenn es um aufkommende Probleme im Rahmen der häuslichen
Versorgung und Pflege geht.
Speziell gilt dies auch für Angehörige altersverwirrter und demenzkranker alter Menschen,
die von herkömmlichen Beratungsangeboten aus den verschiedensten Gründen häufig nicht
erreicht werden.
Andererseits sind geeignete Beratungsmöglichkeiten häufig nicht vorhanden, nicht bekannt
oder nur schwer erreichbar.
Auch scheuen sich viele Betroffene außerhalb der Familie darüber zu reden; das hat auch
der Vierte Altenbericht der Bundesregierung festgestellt.
Das vorliegende interaktive Online-Beratungangebot zu Fragen rund um die zunehmend
wichtiger werdende häusliche Versorgung alter und/oder psychisch beeinträchtigter - z.B.
verwirrter, depressiver, wahnkranker - alter Menschen eröffnet neue Möglichkeiten,
etwa vorhandene Hemmschwellen zu beseitigen und hilfreiche Informations- und
Beratungsangebote besser erreichbar zu gestalten.
Einfache Kontaktaufnahme per Telefon, Email oder EingangsScreenings,
Erreichbarkeit rund um die Uhr unabhängig vom jeweiligen Wohnort,
Anonymität sowie der Schwerpunkt auf Prävention sind seine charakteristischen Merkmale.
Das zugrundeliegende Konzept basiert auf einer ersten systematischen und standardisierten
Hilfebedarfserfassung, der Erstellung eines individuellen Risiko- und Unterstützungsbedarfsprofiles,
OnlineChecks einzelner Risikobereiche mit sofortiger Onlineauswertung sowie begleitender
telefonischer bzw. emailbasierter Beratung.
Ziel der Beratung ist es, bei alten und/oder psychisch beeinträchtigten älteren Menschen und
ihren Angehörigen
- fachgerecht und übersichtlich den aktuellen Hilfebedarf zu ermitteln,
- ein zusammenfassendes graphisches Profil mit den Stärken und Schwächen der
Versorgungssituation zu erstellen und auf dieser Grundlage - sofern gewünscht -
- zusammen mit den Betroffenen vorrangige Handlungsprioritäten zu erarbeiten sowie
individuelle Unterstützungs- und Hilfemöglichkeiten aufzuzeigen.
Je nach Wunsch und Bedarf stehen unterschiedliche - auch anonyme - Informations- und
Beratungsvarianten zur Auswahl .
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